Werner Kiera :: Pionier der Computerkunst


Biografie

Werner Kiera zählt zu den Wegbereitern der Computerkunst. Lange vor der Entstehung des Internets hat er bereits eigene digitale Höhlenmalereien in Bildergalerien per Datenfernsehen publiziert. Als der Datenverarbeiter rückt er nun seine ureigene elektronisch-cineastische Klangsprache ins Zentrum seiner aktuellen künstlerischen Arbeit.

Werner Kiera

Seit ca. 1970 erste künstlerische fotografische Arbeiten und fortan Ausstellungen in experimenteller, surrealistischer Fotografie. Ab 1976 Musikjournalismus. 1987 Mitbegründer der Multimediakunstgruppe Maya; diverse Multimedia-Schauen auf Philosophie- und Cyberspace-Festivals sowie in der eigenen Galerie Setmap D. 1988 vom damaligen "Ministerium für Innerdeutsche Beziehungen" geförderte Computerkunst-Ausstellung in Potsdam. 1990 Veröffentlichung einer philosophischen Betrachtung der Computerkunst. Seit 1991 Digital-Painter; diverse Austellungen über "Digitale Höhlenmalerei". 1991 die vermutlich erste virtuelle "Elektronische Galerie" mittels "Channel-Videodat-Decoder" - Datenfernsehen am PC - über den Fersehsender Pro 7 europaweit via Satelit. 1992 Veröffentlichung der Philosophie "Das Parsifal Bewußtsein" - inspiriert durch Richard Wagners Oper "Parsifal" - im Rahmen des kunstphilosophischen CD-ROM-Projekts "Der Alchemistische Kongreß". 1993 Rauminstallation in der Bonner Tapetenfabrik. 1995 Gründer - zusammen mit Michael Wild von Hohenborn - von "Schaltkreis Acht"; fortan diverse Medienkunst-Events; insbesondere Netzkunst. 1997 Vortrag "Computermalerei und Höhlenmalerei" auf dem interdisziplinären Kongreß "Welten des Bewußtseins" in Heidelberg. Seit 2000 als Datenverarbeiter und Endlosschleifenliebhaber tätig. Ab 2003 Zusammenarbeit mit Jaki Liebezeit. Ende 2005 "Givt", 2007 folgt "Givt Return".

zurück zum start